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25.05.2009 Spitzenpolitiker überzeugen sich von Innovationskraft des Bremer Erfolgsmodells MeVis

Ralf Nagel, Bremer Senator für Wirtschaft und Häfen und Karin Jöns, Mitglied des Europäischen Parlaments besuchen die MeVis-Gruppe

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Bremen, 25. Mai 2009 – Am heutigen Montag haben der Bremer Senator für Wirtschaft und Häfen Ralf Nagel und die Europaabgeordnete Karin Jöns (beide SPD) den MeVis Konzern im Bremer Technologiepark besucht.

Am Standort Bremen arbeiten die Experten des MeVis Konzerns seit über fünfzehn Jahren konsequent an der Erforschung, Konzeption, Entwicklung und Vermarktung innovativer Softwarelösungen für die bildbasierte Medizin, insbesondere für die digitale Radiologie. Die Kernkompetenzen von MeVis liegen dabei in der Diagnose-Unterstützung, in der Unterstützung von chirurgischen Eingriffen und Biopsien und in der Überwachung von Therapiefortschritten. Die spezialisierten MeVis Software-Applikationen ermöglichen den behandelnden Ärzten eine effiziente und zuverlässige Auswertung vielfältiger Bildinformationen aus den diversen bildgebenden Verfahren, die bei der Diagnose und Therapie eingesetzt werden.
Damit tragen die Softwarelösungen von MeVis unmittelbar zur Früherkennung von gesellschaftlich bedeutenden Krebserkrankungen wie z. B. Brustkrebs bei, der die weltweit häufigste Krebserkrankung darstellt. In diesem Bereich hat die MeVis-Gruppe mit ihren umfangreichen „BreastCare“-Applikationen gemeinsam mit ihren Industriepartnern bereits die Weltmarktführerschaft in einzelnen Segmenten erreicht. Die daraus gewonnene Expertise nutzt MeVis zur sukzessiven Ausweitung des Produktportfolios auf andere Erkrankungen, wie Lungen-, Prostata- und Darmkrebs und neurologische Erkrankungen.

Senator Nagel und die Europaabgeordnete Jöns hatten bei ihrem Besuch die Möglichkeit sich die umfangreichen Software-Applikationen von MeVis für die weltweit führenden „BreastCare“-Befundarbeitsplätze der Industriepartner Hologic, Siemens und Invivo genauer anzusehen. Dabei wird eine Vielzahl modernster bildgebender Verfahren und Untersuchungsmethoden unterstützt. Hierzu zählen u.a. die Magnetresonanztomographie-gestützte Biopsie der Brust, die digitale Tomosynthese (eine dreidimensionale Weiterentwicklung der digitalen Mammographie) und die automatische Vollfeld-Ultraschalluntersuchung der Brust. Darüber hinaus forscht und entwickelt die MeVis-Gruppe gemeinsam mit dem Fraunhofer MEVIS – Institut für Bildgestützte Medizin (ehemals MeVis Research) unter der Leitung von Prof. Peitgen und weiteren internationalen Experten an der Weiterentwicklung innovativer bildgebender Verfahren wie z.B. der Positronen-Emissions-Tomographie.

„Die MeVis Gruppe hat ihren Software-Lösungen spätestens seit den europäischen Projekten SCREEN und SCREEN-TRIAL zur internationalen Geltung verholfen“, sagt die Europaabgeordnete Jöns, „die MeVis-Software ist in vielen europäischen Ländern fester Bestandteil der qualitätsgesicherten nationalen Mammographie-Screening Programme. Die neuesten Entwicklungen im aktuellen EU-Projekt zum kombinierten Einsatz aller Bildgebungstechnologien werden sicher eine neue Ära in der Früherkennung von Brustkrebs einleiten“.

MeVis Medical Solutions ist erst kürzlich wegen seiner besonderen Dynamik im Rahmen der Bremer Schütting-Preisverleihung für Innovation im Mittelstand gewürdigt worden und wird u.a. vom Handelsblatt in einem bundesweiten Ranking zur Speerspitze des deutschen Mittelstands gezählt. Darüber hinaus hat die MeVis Gruppe weltweit eine Vielzahl wissenschaftlicher und wissenschaftsnaher Auszeichnungen erhalten.
„Das Beispiel der inzwischen börsennotierten MeVis-Gruppe zeigt den großen Erfolg einer nachhaltig guten Standortpolitik“, ist sich Senator Nagel sicher, „denn eine effiziente Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft basiert immer auf gegenseitigem Verständnis und Vertrauen.“

Die medizinische Bildgebung zählt zu den wichtigsten Wachstumssegmenten der Gesundheits-Branche. Der MeVis Konzern erwirtschaftete in 2008 einen Umsatz von 10,8 Mio. Euro (Vorjahr: 7,9 Mio. Euro) und beschäftigt heute ca. 240 Mitarbeiter. Seit vielen Jahren arbeitet MeVis in verschiedenen Projekten mit Kooperationspartnern aus dem akademischen Bereich, der klinischen Wissenschaft und der Industrie an der Erforschung neuer, innovativer Funktionen der bildbasierten Medizin, welche die Basis für marktfähige Produkte bilden.

„Wir freuen uns sehr über das nachhaltige politische Interesse an unserem Unternehmen“, sagt Dr. Carl J.G. Evertsz, Vorstandsvorsitzender der MeVis Medical Solutions AG, „und sind der Stadt Bremen sehr verbunden für das uns in den Anfangsjahren entgegengebrachte Vertrauen, welches uns ermöglich hat hier in Bremen ein Forschungsinstitut und Unternehmen im zukunftsweisenden Bereich der Softwaretechnologie für die bildbasierte Medizin erfolgreich zu etablieren. Heute tragen wir mit unseren Softwareprodukten jeden Tag weltweit zur Verbesserung der Früherkennung, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen bei und somit auch zu einer Entlastung der damit zusammenhängenden hohen Gesundheitsausgaben“.

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