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30.08.2010 MeVis-Gruppe schließt internationales Breast Symposium erfolgreich ab

Prof. László Tabár erläuterte die effiziente Früherkennung und Diagnose von Brustkrebs anhand der multimodalen Befundung

Bremen, 30. August 2010 - Die MeVis Medical Solutions AG [ISIN: DE000A0LBFE4], ein führendes Softwareunternehmen der bildbasierten Medizin, hat vom 27. bis 29. August 2010 in Bremen ein Symposium zur Früherkennung und Diagnose von Brustkrebs mittels modernster multimodaler Verfahren durchgeführt. Der Kurs, der sich in erster Linie an Radiologen, Gynäkologen, Pathologen und Chirurgen richtete, ist von der Landesärztekammer Bremen mit 26 CME-Punkten der Kategorie C nach den Richtlinien der Bundesärztekammer bewertet worden. Die Veranstaltung im Swissotel Bremen wurde von Barco und Hologic als Sponsoren unterstützt. Die insgesamt 64 Fachärzte reisten aus 11 Ländern nach Bremen, um an dem Kurs von Prof. Tabár teilzunehmen.

Klinische Studien weisen auf erheblich verbesserte Heilungschancen von Brustkrebs bei rechtzeitiger Diagnose und Therapie hin. Die Größe des Tumors ist für den Therapieerfolg ein entscheidender Faktor – die rechtzeitige Diagnose einer noch kleinen krankhaften Veränderung ist jedoch problematisch, da Mammakarzinome im frühen Stadium oft keine wahrnehmbaren Symptome erzeugen. Auch im fortgeschrittenen Stadium treten nicht zwangsläufig Begleiterscheinungen auf. Hat ein Mammakarzinom bereits eine tastbare Größe erreicht, nimmt die Chance auf Therapieerfolg ab. Die Diagnostik basiert neben der klinischen Untersuchung und der Untersuchung von Gewebeproben inzwischen im Wesentlichen auf mehreren bildgebenden Verfahren.

Mediziner müssen täglich auf der Grundlage der ihnen zur Verfügung stehenden Informationen unzählige Entscheidungen treffen, die für den weiteren Therapie-Verlauf von großer Bedeutung sein können. Gerade in den nicht eindeutigen Fällen, z. B. bei dichtem Brustgewebe oder Gewebeüberlagerungen, können dabei auch minimale Zusatzinformationen in Form von Texten oder Bildern und deren Kombination von großer Bedeutung sein. Zur genauen medizinischen Auswertung der vielfältigen Bildinformationen stehen in zunehmendem Maße digitale Verfahren und Medien zur Verfügung.

Für die bildbasierte Befundung von Brustkrebserkrankungen wurden in der jüngeren Vergangenheit einige bedeutende technologische Innovationen auf den Markt gebracht. Hierzu gehören insbesondere die neuen Bildgebungsverfahren automatische Vollfeld-Ultraschalluntersuchung und digitale Tomosynthese der Brust, die eigens für die verbesserte Befundung von Mammakarzinomen entwickelt wurden. Diese Innovationen müssen zuverlässig und nachhaltig mit den konventionellen bildgebenden Verfahren wie Mammographie, Magnetresonanztomographie und zweidimensionale Ultraschalluntersuchung der Brust kombiniert werden.

Dieser modernen multimodalen Bildbefundung kommen dabei zwei Hauptfunktionen zu. Zunächst müssen auffällige Veränderungen des Brustgewebes in einem oder mehreren Bildern zuverlässig erkannt werden, etwa im Rahmen von Reihenuntersuchungen mittels der digitalen Mammographie. Danach muss die diagnostisch korrekte Beurteilung der gefundenen Veränderungen erfolgen. Dabei spielen neben einer Vielzahl von Werkzeugen auch neue multimodale Techniken eine wachsende Rolle. Für die Erkennung von Läsionen stehen inzwischen weit entwickelte technische Hilfsmittel (z. B. digitale Vergrößerung, Kontrastverbesserung, Invertierung bestimmter Bilddaten) zur Verfügung. Die optimale Nutzung der verfügbaren Technik ist allerdings noch weitgehend vom individuellen Erfahrungsschatz des jeweiligen Mediziners abhängig. Das Symposium konzentriert sich daher ganz auf den Faktor Mensch, der den wichtigsten Baustein in der gesamten diagnostisch-therapeutischen Entscheidungskette darstellt.

Um Mediziner in ihrer täglichen Arbeit optimal zu unterstützen, bietet MeVis neben den bekannten, hoch entwickelten Software-Applikationen auch regelmäßig Workshops und Vorträge in enger Kooperation mit führenden Geräteherstellern an. Das MeVis Breast Symposium soll zur schnellen, sicheren und genauen bildbasierten Diagnose und Intervention im Sinne einer effizienten Gesundheitsversorgung beitragen. Die Kombination von Theorie und Praxis zu ausgewählten Themen soll darüber hinaus auch ein Bewusstsein für wirksame und patientenschonende Therapien schaffen.

Weitere Informationen zu dem Symposium stehen unter folgendem Link zur Verfügung: http://www.mevis.de/mms/Symposium_2010.html

Die MeVis Medical Solutions AG wurde 1997 gegründet und ist ein weltweit führender, unabhängiger Hersteller und Anbieter von Softwareprodukten für die bildbasierte Medizin mit Fokus auf krankheitsorientierte klinische Applikationen. Die Komplexität und Menge medizinischer Bilddaten aus den digitalen Bildgebungsverfahren wie z. B. Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT) und Ultraschall (US) sind in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Die Produkte von MeVis Medical Solutions analysieren und verarbeiten diese Daten in der Form, dass sie den Medizinern einen bedeutenden Mehrwert für die Früherkennung, Diagnose und Intervention von Krebs- und Lungenerkrankungen sowie neurologischen Erkrankungen verschaffen. Die Gesellschaft entwickelt ihre Software-Lösungen in enger Zusammenarbeit mit den weltweit führenden Medizin-Experten und Originalgeräteherstellern der Medizintechnik-Branche und vermarktet ihre Software primär über diese Partnerschaften.

Das vollständige Programmheft zum Download:

Symposium2010-Program.pdf

Download der Pressemitteilung als PDF:

20100830_MeVis_BreastSymposium_PR_DE.pdf
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